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65 Jahre Bremer Heimstiftung - Unsere Jubiläumswoche zu Ausbildung und Beruf

Vom 16. - 20. April 2018 in der Unteren Rathaushalle

täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet

Eintritt frei!

Job – Familie – Zukunft: Die Mitmach-Ausstellung

Auszubildende und Nachwuchskräfte der Bremer Heimstiftung berichten hier persönlich aus ihren Lehrberufen. Aber nicht nur das, denn mit ihrer Hilfe gilt es darüber hinaus:

  • per Alterssimulationsanzug in die Welt älterer Menschen einzutauchen
  • im Videospiel, an der Koordinationsleiter oder auf Balancierbrettern die eigene Konzentration, Geschicklichkeit und Beweglichkeit unter Beweis zu stellen
  • bei Hebeübungen zu lernen, wie man älteren Menschen erfolgreich behilflich ist oder mit nur einem Griff ein T-Shirt zusammenlegt, um im Haushalt zu unterstützen

Ein Rundgang also, der nicht nur „auf Augenhöhe“ informiert, sondern auch fordert und Spaß macht. So wird Ausbildungsinteressierten schnell klar, ob Altenpflege, Hauswirtschaft, Physio- oder Ergotherapie die richtige Wahl für den weiteren Ausbildungs- oder Berufsweg sind.

65 Jahre Bremer Heimstiftung - Das Rahmenprogramm

täglich ab 15 Uhr

Montag, 16. April, 15 Uhr
Vortrag: Pflegeausbildung 2020 – wohin geht die Reise?

Das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe legt fest: Ab 2020 ändert sich Einiges. So lernen Auszubildende künftig zwei Jahre gemeinsam, egal in welchem Bereich der Pflege sie später arbeiten möchten. Praktika oder das dritte Ausbildungsjahr bieten ihnen die Möglichkeit, sich zu spezialisieren – zum Beispiel auf Alten- oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Nadine Renken und Jessica-Katharina Schilling, Trainees der Bremer Heimstiftung, stellen vor, was den Nachwuchs erwartet.

Dienstag, 17. April, 15 Uhr
Vortrag: Im Einsatz für mehr Selbstständigkeit – elektronische Alltagshelfer

Die Heizung wird per Smartphone gesteuert. Auf dem Tablet ist sichtbar, wer an der Haustür klingelt oder der Kleiderschrank schlägt je nach Wetterbericht eine passende Jacke vor. Was „Ambient Assisted Living“ heute schon leistet und woran für die Zukunft gearbeitet wird, erläutert Dipl.-Ing. Stefan Pawlowski von der Bremer Kontor GmbH.

Mittwoch, 18. April, 15 Uhr
Vortrag: Humorvoll arbeiten und leben!

Matthias Prehm, seines Zeichens Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivpflege sowie Botschafter der Stiftung „Humor Hilft Heilen“ von Dr. Eckhart von Hirschhausen, erklärt, wie sich Humor als wertvolle Ressource für den Alltag nutzen lässt – auch und gerade in der Pflege.

Donnerstag, 19. April, 15 Uhr
Vortrag: Weckworte

Der deutschlandweit wie international bekannte Poetry-Slammer Lars Ruppel gibt eine kleine Kostprobe seines Könnens und ermöglicht seinen Zuschauern zugleich einen eher ungewöhnlichen Einblick in die Macht der Worte. Er zeigt: Poesie berührt – auch Menschen mit Demenz.

Freitag, 20. April, 15 Uhr
Diskussionsrunde: Und wer pflegt uns?

Generationenvertrag und Rentensystem haben ausgedient. Die Altenpflegebranche steuert auf einen Fachkräftemangel zu. Leben im Alter wird teuer. Bekannte Botschaften. Aber halt – stimmen sie? Bremer Vertreter der Nachwuchsorganisationen aller etablierten Parteien diskutieren dazu, welche Lösungswege die Politik einschlägt, um dem Demografischen Wandel erfolgreich zu begegnen.