Fachschule für Physiotherapie

zum Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung

Fachschule für Physiotherapie

Wir stellen uns vor:
Die Ausbildung an der Schule für Physiotherapie der Bremer Heimstiftung

Die Schule für Physiotherapie

Schulkonzept

Wir vermitteln dir den aktuellen Stand physiotherapeutischen Wissens und gestalten den Unterricht nach neuesten pädagogischen Konzepten

  • Fächerübergreifende Projekte vermitteln dir Zusammenhänge und Methoden zu selbständigem Wissenserwerb.
  • Lernhilfen und Lernstrategien erleichtern dir den Zugang zum Erwerb des medizinischen und therapeutischen Fachwissens.
  • Besuche von Ausstellungen und Messen ermöglichen dir das Gelernte aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
  • Wer mit allen Sinnen lernt, versteht Unterrichtsinhalte leichter. Wir vermitteln den Unterrichtsstoff nach sorgfältiger didaktischer und methodischer Aufbereitung.
  • Unser intensives Prüfungstraining macht dich fit für die staatliche Abschlussprüfung.

Erweitern der persönlichen Kompetenzen

Zu den wichtigsten Kompetenzen im Beruf des Physiotherapeuten zählen:

  • Soziale Kompetenz
    (Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit)
  • Personale Kompetenz
    (Planungsfähigkeit, Flexibilität, Selbständigkeit, eigenständiges Lernen)
  • Fachkompetenz
    (Befundorientiertes Arbeiten, Anwendung physiotherapeutischer Techniken, Reflexion über Behandlungprozesse)

Du wirst bereits viele Kompetenzen mitbringen, an denen wir anknüpfen, um diese weiter stärken zu können. Die Sozial- und Personalkompetenzen werden beispielsweise durch Arbeits-/Lerngruppen, Unterrichtsprojekte und im Praktikum gestärkt.

Ausbildungsverlauf

1. Ausbildungsjahr

Das 1. Ausbildungsjahr findet ausschließlich in der Schule statt. Du habst sowohl theoretischen als auch praktischen Unterricht. Du lernst die Grundlagen der Anatomie und Physiologie, Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, lernen und üben wichtige Untersuchungs- und Behandlungstechniken der Physiotherapie. Das erste Ausbildungsjahr dient dazu, dich auf die praktischen Einsätze vorzubereiten.

2. Ausbildungsjahr

Ab dem 2. Ausbildungsjahr hast du vormittags Fachpraktika in Kliniken, Praxen und Reha-Einrichtungen und nachmittags Unterricht in der Schule. Damit wollen wir dir ermöglichen, dass du das Wissen aus dem Unterricht direkt am Patienten ausprobieren kannst – Fragen, die sich bei Behandlungen ergeben, können wiederum im Unterricht besprochen werden. So gewährleisten wir eine möglichst gute Abstimmung zwischen Unterrichtsinhalten und Anforderungen im Praktikum.

3. Ausbildungsjahr

Ab dem 3. Ausbildungsjahr bist du weiterhin morgens im Praktikum und nachmittags in der Schule. Gelernte Inhalte werden vertieft und angewendet. Wir unterstützen dich im 3. Ausbildungsjahr intensiv bei der Vorbereitung des Abschlussexamens, mit dem du am Ende des Schuljahres deine Ausbildung abschließen wirst.

Fachpraktika

Ab dem 2. Ausbildungsjahr gehst du vormittags in verschiedene Fachpraktika. Das bedeutet, dass du jeweils eine Fachrichtung der Medizin intensiv kennenlernst und die Krankheitsbilder dieser Fachrichtung behandelst (z. B. Allgemein-/Unfallchirurgie, Orthopädie, Neurologie, Innere Medizin/Onkologie).

Praktikumsplätze

Wir bieten dir attraktive Praktikumsplätze, die dich auf spätere Arbeitsfelder in der Physiotherapie optimal vorbereiten. Du lernst eine Vielfalt von verschiedenen Einsatzorten für Physiotherapeuten kennen. Einsatzorte sind unter anderem Bremer Kliniken, Physiotherapie–Praxen und Reha-Einrichtungen. Unsere Praktikumsplätze sind alle mit dem öffentlichen Nahverkehr, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen.

Praktikumsbetreuung

Wir Lehrkräfte der Schule betreuen dich intensiv in kleinen Praktikumsgruppen von maximal 8 Schüler/innen. Bei regelmäßigen Besprechungen deiner Patienten, deiner Behandlungsplänen und beim Üben und Anwenden der im Unterricht vermittelten Techniken, stehen wir Lehrkräfte dir zur Seite und unterstützen dich. Durch die intensive Betreuung können wir dir helfen, deine Stärken wirkungsvoll einzusetzen oder schwierige Situationen gemeinsam zu bewältigen.

Wunschpraktikum

Ein dreiwöchiges „Wunschpraktikum“ ermöglicht dir schon vor Beendigung deiner Ausbildung Einblicke in den Betrieb eines möglichen späteren Arbeitgebers oder in besondere Arbeitsbereiche der Physiotherapie, wie z. B. Pferdeostheopathie oder Präventionstraining in Betrieben. Du suchst dir selbst einen Praktikumsplatz, bewirbst dich dort und hast die Möglichkeit, die spezifischen Anforderungen dort kennen zu lernen und deine Kompetenzen und Fähigkeiten zu präsentieren. So wird der persönlichen Interessenausrichtung Rechnung getragen und der Einstieg in das Berufsleben erleichtert. Häufig finden unsere Schüler/innen in diesem Praktikum ihren späteren Arbeitgeber.

Projekte

Während der Ausbildung bieten wir unseren Schüler/innen neben dem Unterricht und den Praktika regelmäßig Projekte an, die sie auf den zukünftigen Arbeitsmarkt vorbereiten. Die Projekte eröffnen weitere Perspektiven für weitere Tätigkeitsfelder und ermöglichen es, selbstständig projektorientiert zu arbeiten.

Interdisziplinarität in der Ausbildung

Die Arbeit mit Patienten macht es erforderlich, dass sich so unterschiedliche Berufsgruppen wie Ärzte, Therapeuten und Pflegende gemeinsam über ein Behandlungskonzept verständigen. Wir wollen unseren Schülern und Schülerinnen bereits in der Ausbildung die Möglichkeit zum Austausch und gemeinsamen Lernen mit anderen Berufsgruppen geben.

  • Eine Woche gemeinsames Lernen mit Ergotherapeuten und Logopäden
    Ein einwöchiges Projekt mit der Ergotherapieschule der Bremer Heimstiftung und der Logopädieschule der WiSoAk findet regelmäßig statt und gibt Einblicke in die Arbeit der anderen Therapieberufe.
  • Physiotherapie, Ergotherapie und Altenpflege - gemeinsam in der Ausbildung - gemeinsam im Beruf
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Altenpfleger arbeiten gemeinsam bei der Versorgung von alten Menschen z. B. nach einem Schlaganfall oder bei Parkinsonscher Erkrankung. Das Bildungszentrum der Bremer Heimstiftung bietet die Möglichkeit, dass unsere Schüler/innen bereits während der Ausbildung lernen, in der Patientenversorgung zusammen zu arbeiten. Das ist möglich, weil wir alle drei Ausbildungsgänge bei uns anbieten und unsere Lehrkräfte in engem Austausch stehen.

Fächerübergreifende Projekte

Ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema: Tendopathie der Achillessehne

Sportler vieler Sportarten werden durch Achillessehnenbeschwerden in ihrer Karriere behindert oder müssen sogar ihre Karriere beenden, aber auch viele Freizeitsportler und Nicht-Sportler sind von Tendopathien, also Erkrankungen der Achillessehne, betroffen.

Das Thema ist also in jeder Physiotherapiepraxis präsent. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit fächerübergreifend zu lernen, da die Fachgebiete Anatomie, Physiologie, Trainingslehre und Orthopädie für die Untersuchung und Behandlung dieser Erkrankung relevant sind.

Die Schüler/innen befassen sich in Kleingruppen zunächst mit der Anatomie und Pathophysiologie von Sehnen. Dann erarbeiten sie Interviewleitfäden für eine Befragung von Experten (Orthopäden, Physiotherapeuten, Trainern), die an der Therapie dieser Erkrankung beteiligt sind. Die Ergebnisse werden zusammengetragen und im praktischen Unterricht aufgegriffen.

Wir danken in diesem Zusammenhang unseren Kooperationspartnern, die sich als kompetente Interviewpartner zur Verfügung gestellt haben:

Dr. Reick (Orthopäde in Achim)

Dr. Dimanski (ärztlicher Geschäftsführer Rehazentrum Bremen)

Hr. Beulke und Hr. Kostro (Trainer Nachwuchszentrum Werder Bremen)

Fr. Buchholz (Physiotherapeutin ATSV Habenhausen)

Hr. Görtzen (Physiotherapeut in Achim)

Fr. Schmidt (Physiotherapeutin Reha Stader Str.)